Resident Evil 7 Demo und erster Trailer veröffentlicht. Gibt Capcom den Fans endlich was sie verlangen? Auf der E3 2016 in Los Angeles präsentierte man den siebten Hauptableger der bekannten Zombie-Horror-Reihe. Mit neuer, natürlich VR-fähigen, Grafikengine und ebenfalls neuer Ego-Perspektive soll den Spielern jetzt wieder das Fürchten gelehrt werden. Der Release soll bereits am 24 Januar 2017 für Xbox One, PC und Playstation 4 sein.

Discount-P.T.? Exklusive Resident Evil 7 Demo für Playstation 4 bereits erschienen

Auf den ersten Blick wird direkt eines klar: Das Team um Produzent Masachika Kawata hat seine Hausaufgaben gemacht – und recherchiert. Und das Ergebnis ist eindeutig, niemand kann den Einfluss von Projekten wie P.T. (bzw. Silent Hills) oder Outlast leugnen. Auch die bereits erschienene Demo, „Resident Evil 7 Teaser Demo: Beginning Hour“, sieht Konamis gecanceltem Horror-Spiel erschreckend ähnlich.

Capcoms Message ist klar: Resident Evil ist zurück, und es ist wieder gruselig. Resident Evil ist wieder zuhause. In einem Interview mit Gamespot erklärt Produzent Kawata, dass es im neuen Spiel nicht ständig ums Herumballern gehen wird. Man distanziert sich bewusst von der Action-Formel, die noch vergangene Titel geprägt haben. Die Fans haben sich den Survival-Horren wieder im Fokus gewünscht. Ein Wunsch, den man nun unbedingt erfüllen wolle.

In der Resident Evil 7 Demo gibt es unter anderm spooky Mannequins.
Ausschnitt aus der Resident Evil 7 Demo, André und Pete öffnen eine Tür.

Der „Beginning Hour“ Teaser macht Lust auf mehr. Auch wenn die Parallelen zu P.T. momentan wahrscheinlich das unheimlichste an RE7 ist.

Resident Evil 7, Besinnung auf alte Stärken und doch neu interpretiert

Zum ersten Mal wird das Script und die Hintergrundgeschichte eines Residen Evils nicht von Capcom selbst, sondern von einem externen Mitarbeiter geschrieben. Autor Richard Pearsey, der bereits das für F.E.A.R und Spec Ops: The Line schrieb ist Teil des Resident Evil Reboots. Einen Eindruck über seine Fähigkeiten kann man sich übrigens auf seiner offiziellen Homepage machen. Das Writing in der Resident Evil 7 Demo macht jedenfalls schon mal einen recht guten Eindruck.

Während man also klar versucht frisches Blut in die Serie zu bringen, möchte man sich auch gleichzeitig auf den kitschigen B-Movie Stil der alten Spiele besinnen. Marketing und Fokusgruppen soll nicht die Entwicklung des Spiels antreiben, sondern die Kreativität der Entwickler. Mit dem Stil eines B-Movies könne man sich besser auf die Spielerfahrung konzentrieren, so Kawata. Also, wer mag jetzt ein Jill-Sandwich?